Es gibt Begegnungen, die einen noch sehr lange begleiten. Manchmal sind es die kleinsten Momente, wie ein Blick, eine Bewegung, ein Moment, in dem die Welt für einen Augenblick stehen bleibt. Genau so ein Moment hatte ich bei meinem Hunde Fotoshooting mit Aleu. Ein Tamaskan und gleichzeitig das wohl sanfteste Schaf im Wolfspelz, das ich je getroffen habe.
Tamaskane sind bekannt für ihr wolfsähnliches Aussehen und wenn du mich fragst, ist Aleu eine besonders hübsche Vertreterin ihrer Rasse. Bei diesem Hundefotoshooting habe ich sofort verstanden, warum diese Rasse so faszinierend ist. Ruhig, gelassen und sehr aufmerksam, gepaart mit ihrem Äußeren macht sie zu etwas ganz besonderem.
Einer meiner Lieblingsorte zum Fotografieren: Der Harz
Wir trafen uns Ende März im Harz. Ein Ort, der für mich immer etwas Besonderes ist. Ich liebe die Mischung aus stillen Seen, moosigen Wäldern und offenen Landschaften. Jedes Mal zieht es mich aufs Neue dorthin.
An diesem Tag lag stellenweise noch Schnee – die letzten Reste des Winters. Kleine helle Flecken in einer Landschaft, die auf den Frühling wartet. Die Luft war kühl und das Wasser auf dem See war ganz ruhig – perfekt für meine Vorstellung von einem Hundefotoshooting im Harz.
In der vertrockneten Heide haben wir mit meinen Lieblingsaufnahmen angefangen, die bei keinem Fotoshooting fehlen dürfen: Hunde Portraits. Vielleicht kennst du diese Momente, wenn du deinem Hund ganz nah kommst und sich der frostige Atem fast berührt. Genau dann schaut er so, wie nur er schauen kann. Dieser eine Blick, den du nur von deinem Hund kennst. Und genau diesen Blick hat mir Aleu geschenkt. Dieses warme Braun ihrer Augen und diese Tiefe in ihrem Blick haben nicht nur mich gefesselt. Und gab es auch jede Menge Lieblingswurst als Gegenleistung. Ein fairer Deal, wenn du mich fragst!
Zwischen Heide, Licht und dem richtigen Augenblick
Als wir gegen Ende noch einen Halt auf einer Bank am Seeufer gemacht haben, war das Licht weich und diesig. Über dem Wasser hing ein feiner Schleier und es war still. „Willst du sie mal heulen hören?“. Zugegeben, mit dieser Frage habe ich nicht gerechnet, aber ich bin mir sicher, dass meine Augen richtig groß geworden sind. Aleu legte ihren Kopf nach hinten und heulte.
Es war kein lautes Heulen. Eher ein sanftes, das sich über den See legte. In diesem Moment lief mir eine Gänsehaut über den kompletten Rücken. Ich saß da in dieser stillen Winterlandschaft und wusste ganz genau: Diesen Moment werde ich so schnell nicht vergessen.
Aleu hat mich an diesem Tag nicht nur wegen ihres Aussehens berührt, sondern auch wegen ihrer Art. Dieses Hunde Fotoshooting im Harz war eines meiner ganz persönlichen Highlights.








